Rudolph, Alexa

Vermutlich legte schon das Studium der Biologie und Kunstgeschichte den “handwerklichen” Grundstein für den Blick auf die Absurditäten des Alltäglichen. Hilfreich zur Ausfeilung der Technik erwies sich der begleitende Unterricht in Malerei und Zeichnen. 1992 erhielt die Künstlerin für ihre Bilder den Förderpreis der Fördergemeinschaft der europäischen Wirtschaft. Sie interessierte sich für Formen der Aktionskunst und machte eine theaterpädagogische Ausbildung.

Von 1986 bis 2006 arbeitete sie als freischaffende Malerin, stellte regelmäßig in Galerien und Kunstvereinen aus und hatte zahlreiche Auftritte als Performerin im öffentlichen Raum. Durch die Rollen in ihren Performances inspiriert, entstanden 2006 die ersten Kurzgeschichten. Alexa Rudolph widmet sich heute ausschließlich dem Schreiben.
Der in Emmendingen geborenen Künstlerin gelang 2009 mit einem Debut-Band von Kurzgeschichten ein vielbeachteter und sehr gut besprochener Start in den Kosmos der Literatur, der nun seine Fortsetzung findet. Ihr erster Roman ist fertig.

Alexa Rudolph selbst beschreibt ihren Zugang zum Schreiben so: “Auf dem Weg nach neuen künstlerischen Herausforderungen und Ausdrucksmöglichkeiten habe ich mich 2006 für das Schreiben von Kurzgeschichten und Erzählungen entschieden. Mit meinen Geschichten habe ich eine Form gefunden, die mich über mein Anliegen als Malerin hinausgehen lässt.”

Ihr erster Roman “Das seltsame Leben der Scarlett Ostermann” ist bei uns erschienen.

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