Rode, Olga

Aufgewachsen ist die Autorin in der Region Novosibirsk in Russland in den 70er und 80er Jahren. Heute lebt und arbeitet sie in der Region Stuttgart.

Die Liebe zum Lesen entdeckte sie sehr früh im Kindesalter. Später studierte sie Slavistik und allgemeine Literatur in Russland. Beruflich ist sie in viele Länder gereist und gependelt. Schreiben war immer ihr Hobby. Sie schrieb stets so ganz nebenbei.

Einige Jahre arbeitete sie als freie Journalistin für verschiedene russisch-deutsche Zeitungen. Um sich wohl zu fühlen, brauchte sie die Weite der Natur und den frischen Wind der Landschaft.

„Russisches Leben“ ist ihr erstes Werk, in dem sie das ganze Portrait ihrer Generation in der Sowjetunion und die Auswanderung Russlanddeutscher ausdrücken will. Obwohl es mitunter so scheint, ist das Buch ist auf keinen Fall eine Biographie. Sie hat sich freigeschrieben, weil sie spürte, dass dieses Thema ihr sehr nahe ist und sie immer bewegte. Die Autorin ist auch davon überzeugt, dass es das große interessante Leben auch im „Kleine- Leute- Milieu“ gibt, wo die Gefühle unverfälscht bleiben und oft über alles gesprochen wird.

Mit diesem Buch möchte sie vielen Mut machen. Der angeborene Reichtum, die berufliche Position oder der soziale Status bedeutet nicht immer, dass man auch das Gefühl hat, glücklich zu sein.

Persönlich hat erlebte Olga Rode, dass die schlimmen Ereignisse, der Schmerz und Verlust der geliebten Umgebung, ein Prozess der Reife ist und den Widerstand zu negativen Erlebnissen stärkt, wie eine Wiedergeburt.

Nach großen Enttäuschungen, nach schmerzlichen Verlusten, nach unmenschlichen Erschütterungen wieder einen neuen Anfang zu starten, wieder Freude und Farbe im Leben zu entdecken, ist für die Autorin großartig. Wenn viele ihrer Leser in diesen Geschichten ihr eigenes Erlebtes finden, dann hat sie ihr Ziel erreicht.

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