Förstermann, Ulrich

Ulrich Förstermann, geboren 1955, ist Arzt und Pharmakologe, langjähriger Professor und Wissenschaftsmanager. Nach Studium, Promotion und Assistenzarztjahren in Freiburg forschte er in den USA mit dem späteren Medizin-Nobelpreisträger Ferid Murad in Chicago, Illinois an biochemischen Vorgängen in der Gefäßbiologie. 1993 wurde er an die Universität Mainz auf eine Professur für Pharmakologie berufen und wirkte dort bis zu seiner Emeritierung.
Die Erfahrungen seines Lebens zwischen Labor, Klinik und Leitungsetage prägen seine literarische Perspektive.
Rezensionen
In „Der bittere Preis der Wahrheit“ begegnen sich Labor und Literatur, Fakten und Fiktion. Ulrich Förstermann verbindet wissenschaftliche Präzision mit erzählerischer Empathie – und zeigt, dass Forschung kein rein rationales Unterfangen ist, sondern ein Geflecht aus Erkenntnis, menschlicher Verantwortung und Emotion. In seinen Figuren verdichtet sich, was medizinische Forschung oft verbirgt: die menschliche Erfahrung hinter den Daten, das Ringen um Sinn im System der Evidenz. Ein Roman, der die Sprache der Medizin in erzählerische Erfahrung verwandelt.
Prof. Mita Banerjee, Obama Institute for Transnational American Studies, Johannes Gutenberg Universität Mainz
Faszinierend und beklemmend zugleich: Ulrich Förstermann zeigt in seinem Roman, wie dünn der Grat zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und moralischem Abgrund sein kann. Eine Geschichte, die tief in die Mechanismen moderner Forschung blickt – und uns daran erinnert, dass Fortschritt ohne Integrität keinen Bestand hat.
Dr. Ralf Dahm, Director of Scientific Management, Institute of Molecular Biology gGmbH (IMB) und Gastprofessor für Wissenschaftskommunikation an der Universität von Padua, Italien
Auch in den Laboren der medizinischen Forschung arbeiten nur Menschen mit ihren Schwächen, Eitelkeiten und Fehlern. In Der bittere Preis der Wahrheit schildert Ulrich Förstermann in einer präzisen Sprache, worüber die Wissenschaft nur ungerne spricht: Wie in der Forschungspraxis Menschen um Erkenntnis und wissenschaftlichen Fortschritt ringen und dabei in einem hochkompetitiven Umfeld mitunter den moralischen Kompass verlieren. Ein roman expérimental im mehrfachen Sinne des Wortes, den alle lesen sollten, die sich für Lebens- und Arbeitsschicksale von Menschen, für das Drama der Wissenschaft interessieren.
Prof. Philip Ajouri, Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien, Johannes Gutenberg Universität Mainz.
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