Beschreibung
Für Christoph Michl ist unsere Erde zur Mutter alles Lebendigen geworden. Um sie genauer kennenzulernen, erwanderte und bereiste er über vierzig Staaten in Afrika, Asien und Südamerika. Hier entstanden zahlreiche seiner Gedichte, die sein Staunen und seine Bewunderung der Natur und den fremden Menschen und Kulturen gegenüber zum Ausdruck bringen. Ebenso behandelt er die Jahres- und Lebenszeiten, gibt Sehnsuchts- und Liebesempfindungen wieder und entwirft Weisheitssprüche.
Besonders beschreibt er die Schönheiten der Natur, zum Beispiel die Berge, Schluchten, Wasserfälle, Schneelandschaften, Urwälder, Strände, Meere, die Sonne und das Sternenzelt. Dabei spart er auch nicht an Kritik an der Wirtschafts- und Umweltpolitik, an religiösen Vorstellungen und am Verhalten der Bevölkerung.
Mit seinen Gedichten und rhythmischen Versen möchte Christoph Michl seine Mitmenschen zu einem verantwortungsbewussten Verhalten sowohl der Erde wie auch den Mitmenschen gegenüber anregen. Sein Anliegen ist im Grunde, ein neues religiöses Bewusstsein zu entwickeln, ähnlich dem der Naturvölker: Die Erde, unser aller Mutter, soll geliebt und verehrt werden.
Man muss staunen, dass diese Verse bereits kurz nach 1979 verfasst wurden. Damals wurde Michls Engagement für Umweltschutz, Liebe zur Erde und Völkerverständigung jedoch so gut wie nicht ernst genommen. Erfreulicherweise ist es heute anders.
Rezension:
Wer in der heutigen oft hektischen Zeit nach Ruhe und Entspannung sucht, sollte Christoph Michls neuen Gedichtband „Liebe zur Natur und allem Dasein“ zur Hand nehmen. Dieses Buch ist weit mehr als eine bloße Sammlung von Gedichten – es ist eine Einladung, die Welt mit offeneren Augen zu betrachten.
Michls Verse sind tief durchdrungen von einer modernen, lebendigen Religiosität. Für ihn ist die Erde nicht bloß eine Kulisse, sondern ein beseeltes Ganzes, in das alle Pflanzen und Lebewesen und besonders auch wir Menschen untrennbar eingewoben sind. Beim Lesen spürt man förmlich die tiefe Ehrfurcht und liebevolle Zuneigung, die der Autor der Natur und allem Lebendigen entgegenbringt. Ob es das Rauschen des Windes in den Bäumen oder die Vergänglichkeit eines herabwehendes Herbstblattes ist – Michl schafft es, im scheinbar Unbedeutenden die großen Zusammenhänge und das Universelle spürbar zu machen.
Seine Sprache ist dabei einfach, trotzdem aber elegant, anmutig und wunderbar zugänglich. Er kommt ganz ohne Verschachtelungen aus. Die Gedichte berühren direkt das Herz und regen gleichzeitig zum Nachdenken über das eigene Dasein und unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung an.
Fazit: Christoph Michls Gedichte sind gelungene, poetische Kunstwerke, die man nicht einfach nur einmal liest, sondern immer wieder begeistert zur Hand nimmt. Sie bereichern die stillen Stunden des Tages und eignen sich als wertvolles Geschenk für die Mitmenschen, um in ihnen die Liebe zur Natur und zu allem Dasein zu wecken. – Absolute Kaufempfehlung!
Ina Schmitt











